Kunst

„Aber wenn es keine Worte und keine Bilder gibt – ist es dann nicht so, als wäre all das nie geschehen?“

Bettina und Christoph Strunk

Bettina Strunk über ihre Kunst für “Offene Türen”

„Immer schon war die Kunst ein wesentlicher Lebensinhalt. Seit meiner Kindheit mache ich Musik. Während meiner Depression aber war diese im wahrsten Sinne des Wortes verstummt. Die bildende Kunst nahm, zunächst ebenfalls schweigend, ihren Platz ein. Im Laufe der Jahre jedoch verstand ich immer mehr, was sie mir sagen wollte. In ihrer Vielfalt nämlich trug sie mich durch die Krise und fand auf sehr viele meiner Fragen eine Antwort. Ich ließ mich auf viele unterschiedliche Techniken ein: vom Speckstein über Collagen bis hin zur Acrylmalerei und Skulpturen. Ich ließ mich inspirieren von Künstler:innen aus dem Internet, aber auch aus meinem direkten Umfeld.

Je besser es mir ging, desto weniger malte ich. Nach alldem, was ich erlebt hatte, wollte ich anderen mit aber doch meiner Kunst helfen. Auf meiner Suche nach dem passenden Medium begegnete ich der Neurographik, die beides vereint: die Kunst und eine wunderbare Form der Lebenshilfe. Seitdem lerne und lehre ich unaufhörlich. Sie ist eine Methode, mit der ich angeregt im Gespräch sein darf.“

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